Die Bezirksregierung Köln ordnet eine nochmalige und damit inzwischen dritte (!) Durchführung der Wahl der Ratsmitglieder für den Leverkusener Integrationsrat an:
Der Leverkusener Rat bzw. die Leverkusener Verwaltung ist offenbar nicht in der Lage, ordnungsgemäß Ratsmitglieder für den Leverkusener Integrationsrat zu bestellen. Der pro-NRW-Fraktionsvorsitzende, Rechtsanwalt Markus Beisicht, wurde bekanntlich im letzten Jahr in den Leverkusener Integrationsrat gewählt. Er beteiligte sich dort intensiv an den Debatten mit politisch unkorrekten Beiträgen, was bei der Ratsmehrheit und insbesondere der Multi-Kulti-Lobby für Verdruss und Unmut sorgte.
Dies konnte natürlich nicht länger hingenommen werden, also mussten die Altparteien handeln. Es wurde dann der Konsens der Fraktionen aufgekündigt und entschieden, die Anzahl der Mitglieder des Integrationsrates rechtswidrig zu verkleinern, damit Beisicht herausgekegelt werden konnte. Am 12. Juli war es dann soweit. Die Altparteien jubilierten; es war ihnen gelungen, den “Störenfried” aus dem Gremium herauszuwählen. Die pro-NRW-Ratsfraktion wandte sich daraufhin an die Kölner Bezirksregierung mit der Bitte, die offenkundig fehlerhafte Entsendung der Ratsmitglieder vom 12. Juli 2010 zu korrigieren.





